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Die  Kärntner Landsmannschaft
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Liebe Freunde der Kärntner Landsmannschaft ! Geschätzte Leserinnen und Leser! War   früher   nicht   alles   besser   und   einfacher?   Wenn   mitten   im   Redaktionsschluss   und   noch   dazu   am   Wochenende   das   Notebook   streikt   und man   als   Schriftleiter   altersmäßig   nicht   so   ganz   der   computerversierten   Generation   angehört,   dann   stellt   sich   diese   Frage   wirklich.   Vorerst   hektisches   Drücken   auf   der   reaktionslosen   Tastatur   in   der   Hoffnung,   dass   sich   endlich   wieder   das   gewohnte   Bild   am   Monitor   zeigt.   Dann hoffnungsvolle   Telefongespräche   mit   befreundeten   Computerspezialisten   –   drei   Telefongespräche   und   sieben   Ratschläge   –   leider   alle   so kompliziert,   dass   man   sich   an   die   Ausführung   doch   nicht   wagt.   Dann   schlägt   der   Mut   der   Verzweiflung   durch   und   man   beschließt   alles   neu zu   installieren.   Das   dauert   natürlich   und   während   man   vor   dem   Monitor   sitzt   und   gespannt   die   Vollzugsmeldungen   betrachtet,   dann   sinniert man wieder über die anfangs gestellte Frage und erinnert sich zurück. Als   debütierender Autor   vor   mehr   als   30   Jahren   schrieb   man   die   Konzepte   noch   mit   der   Hand   vor   und   war   glücklich   über   das   Ungetüm   von Schreibmaschine,   auf   der   man   seine   Manuskripte   in   die   Tasten   klopfte.   Aufhängen   wie   ein   PC   konnte   sich   so   eine   Schreibmaschine   nicht, aber   wer   hat   noch   nicht   mit   schwarzrot   eingefärbten   Fingern   versucht   das   alte   vom   überlangen   Gebrauch   schon   perforierte   Farbband   wieder einzufädeln   oder   die   verklemmten   Tasten   zu   entwirren.   Fehler   auszubessern   oder   Sätze   einzufügen   bedeutete   meistens   einen   Neuanfang. Die   folgende   elektrische   Schreibmaschine   war   schon   der   totale   Luxus   –   geschlossene   Farbbandkassetten   und   Korrekturband   –   welche Wohltat.   Gesteigert   wurde   das   Ganze   dann   mit   dem   revolutionären   Personalcomputer   und   dem   dazugehörigen   Textverarbeitungsprogramm. Nach   einer   mehr   oder   weniger   langen   Lernphase   war   man   Herr   seiner   Manuskripte,   konnte   beliebig   ändern   und   ausbessern   und   wurde   so zum Meister der Buchstaben – immer vorausgesetzt, dass der Computer mitmachte und nicht abstürzte. Nun   –   um   es   abzuschließen   –   das   Notebook   war   nach   einigen   Stunden   intensiver   Tätigkeit   wieder   einsatzfähig   und   die   Redaktionsarbeit konnte    fortgesetzt    werden.    Im    Rückblick    auf    das    Jahr    2016    –    mit    über    50    Aufsätzen    und    mehr    als    70    Vereinsberichten    mit    den dazugehörigen   Abbildungen   –   kann   man   sagen,   dass   es   früher   nicht   leichter   war.   Der   Arbeitsaufwand   dürfte   sich   heute   wohl   auf   ein   Drittel minimiert haben. Das   Sinnieren   über   die   zur   gestellte   Frage   –   war   früher   alles   besser   und   einfacher   –   lässt   sich   hier   auch   ein   wenig   auf   die   Tradition   des Brauchtums   und   der   Tracht   umlegen.   Neues   anzunehmen   und   mit   dem   Alten   sinnvoll   zu   verbinden   scheint   der   richtige   Weg   zu   sein.   Bei traditionellen   Umzügen   ziehen   heute   wie   früher   Pferde,   aber   auch   der   Traktor   die   Festwägen.   Die   heimatliche   Tracht   wird   auch   nicht   mehr nur   mit   der   Hand,   sondern   auch   mit   der   Nähmaschine   gefertigt   und   die   schweren   Stoffe   wurden   durch   leichtere   und   besser   zu   verarbeitende Materialien ersetzt. So ist alles einem steten Wandel unterworfen, vieles wird zeitgemäß erneuert, alles ist in Bewegung und das ist gut so. Mit landsmannschaftlichen Grüßen Joachim Eichert e.h. Schriftleiter
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