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Perspektiven der Kärntner Landsmannschaft Die Kärntner Landsmannschaft leistet einen Beitrag zur Kenntnis und zum Verständnis der Kulturen der europäischen Völker auf dem Weg des kulturellen Dialoges.
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Neues bei der KLM:

Pfingsten Die Bedeutung des zweiten Festes erschließt sich nicht für jeden auf den ersten Blick. Das Wort Pfingsten kommt von den griechischen Worten pentekostē (hēméra), diese beiden bedeuten „der fünfzigste (Tag)“. Ursprünglich kommt aus dem Judentum (Wochenfest bzw. Fest der Erstlingsfrüchte vor der Weizenernte). Im Neuen Testament wird dieses Fest in der Apostelgeschichte aufgenommen und man findet man jene sehr bekannte Stelle: „Als der Pfingsttag gekommen war, befanden sich alle am gleichen Ort. Da kam plötzlich vom Himmel her ein Brausen, wie wenn ein heftiger Sturm daherfährt, und erfüllte das ganze Haus, in dem sie waren. Und es erschienen ihnen Zungen wie von Feuer, die sich verteilten; auf jeden von ihnen ließ sich eine nieder. Alle wurden mit dem Heiligen Geist erfüllt und begannen, in fremden Sprachen zu reden, wie es der Geist ihnen eingab.“ (Apg, 2,1-4). Wir feiern an diesem Tag, dass die Nachfolgerinnen und Nachfolger Jesu mit dem Heiligen Geist gestärkt werden. Man kann sich vorstellen, dass die Situation für die frühen Christen keine leichte war. Sie haben große Hoffnungen in Jesus gesetzt, dann wird er aber von den Römern gekreuzigt, steht von den Toten wieder auf und wird dann vor ihren Augen in den Himmel emporgehoben. Und trotzdem (oder gerade auch deshalb) halten sie fest an ihrem Glauben. Der Heilige Geist verleiht ihnen dazu die nötige Kraft und den nötigen Geist. Bis heute werden junge Christinnen und Christen mit eben diesem Geist im Sakrament der Firmung gestärkt. In vielen Kirchen, zum Beispiel auch in der Heiligengeist-Kirche in Klagenfurt, wird zu Pfingsten der Heilige Geist in Form einer hölzernen Taube auf die Kirchenbesucher herabgelassen. Fronleichnam Das Fest Fronleichnam wird 60 Tage nach Ostern bzw. am Donnerstag der 2. Woche nach Pfingsten gefeiert. Der Name ist eine Ableitung der mittelhochdeutschen Wörter vrône lîcham, was „des Herren Leib“ bedeutet. Etwas vereinfacht gesagt, wird bei diesem Fest die Gegenwart Jesu Christi in Leib und Blut in jeder Eucharistiefeier begangen. Im 13. Jahrhundert hat sich von Lüttich ausgehend dieses Fest ausgebreitet, in dem vielerorts den Gläubigen in einer feierlichen Prozession der Leib Christi in einer Monstranz gezeigt wird. Was in jeder Messe in der Kommunion begangen wird, nämlich, dass Jesus Christus selbst gegenwärtig ist, wird an diesem Tag besonders veranschaulicht. Besonders groß wird die Fronleichnamsprozession in Klagenfurt gestaltet. Nachdem der Bischof der Diözese Gurk-Klagenfurt die Messe im Dom gefeiert hat, beginnt am Domplatz die Prozession, die schließlich bei der Stadtpfarrkirche endet. Text: Andreas Tangl, Foto: Heimo Schinnerl