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Kultur Land Menschen
Die Kärntner Landsmannschaft
KLM, Bahnhofstraße 26/5, A9010 Klagenfurt, Telefon +43 463 513423-0, e-Mail: office@k-landsmannschaft.at ZVR:168 57 14 77
Zitate, Übersetzungen, Rezensionen
„Legendär ist auch die Neugestaltung der 10. Oktoberfeier, die nunmehr konsequent in beiden Sprachen verläuft“, so der Rat (NSKS). „Slowenen danken Kaiser“ (Auszugsweise aus: volksgruppen.orf.at/slovenci/meldungen, 1.4. 2026) Der Rat der Kärntner Slowenen/ (NSKS) und Obmann Valentin Inzko persönlich danken Peter Kaiser (SPÖ) für seine „langjährigen, unermüdlichen Bestrebungen, das Land zusammenzuführen und es von Krisen und Skandalen zu sanieren“. „Das spürte jeder Landesbürger. Spaltungen wurden überwunden, Ausgrenzungen abgebaut. Vor allem ist es aber im Vergleich zu seinem Vorgänger zu einer vollkommenen Beseitigung von negativem Vokabular gekommen. Dementsprechend hörte man in den letzten 13 Jahren aus Kaisers Mund kein einziges böses Wort. Das wurde auch im übrigen Österreich wahrgenommen, wo Kärnten ein Bundesland geworden ist, von dem man wieder respektvoll spricht. Der gewaltige atmosphärische Wandel zum Besseren wurde sehr wohl wahrgenommen, im Inland wie im Ausland, bis nach Brüssel“, schreibt der Rat (NSKS) in einer Aussendung. Kaiser habe bei zahlreichen, auch Groÿveranstaltungen, immer auch slowenische Sätze eingebaut oder die zweite Landessprache zumindest bei der Begrÿung deutlich hörbar verwendet. „Legendär ist auch die Neugestaltung der 10. Oktoberfeier, die nunmehr konsequent in beiden Sprachen verläuft“, so der Rat (NSKS). Ein Wermutstropfen für die Volksgruppe bleibe allerdings die neue Landesverfassung, bei der Deutsch als Landessprache gesetzlich verankert wurde, nicht aber Slowenisch als zweite Landessprache. „Allerdings dürfte dies aus koalitionären Gründen geschehen sein.“ Der Rat der Kärntner Slowenen/ Narodni svet koroºkih Slovencev wünscht Peter Kaiser, „nach langen Jahren im Scheinwerferlicht, Gesundheit und Wohlergehen, mehr Privatleben mit seiner tollen Stütze Ulli Wehr, viel Freude und alles Gute für die Zukunft“. Was allfällige neue künftige Aufgaben betrifft, so wünschen wir Peter Kaiser die richtige Wahl und jedenfalls viel Erfolg, schließt der Rat.“ MARKETZ WüRDIGT KAISER „Förderer der gelebten Zweisprachigkeit“ Als „guten Zuhörer und wertschätzenden Gesprächspartner, der stets das Verbindende vor das Trennende gestellt hat,“ würdigte Diözesanbischof Josef Marketz in einer Aussendung den scheidenden Kärntner Landeshauptmann Peter Kaiser. Er habe Kaiser „als Politiker und Menschen kennengelernt, der Neuem gegenüber immer aufgeschlossen war und sich auf das Gespräch mit Andersdenkenden eingelassen hat“, sagt der Kärntner Bischof. Dabei habe der Kärntner Landeshauptmann „oft einen langen Atem und viel innere Ruhe bewiesen“. LH Kaiser habe, so Bischof Marketz, „großen Wert daraufgelegt, mitten unter den Menschen zu sein – bei politischen Terminen und offiziellen Veranstaltungen ebenso wie bei sportlichen und kulturellen Events“. Dies habe er selbst bei zahlreichen gemeinsam wahrgenommenen Terminen erlebt.