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Kultur Land Menschen
Die Kärntner Landsmannschaft
KLM, Bahnhofstraße 26/5, A9010 Klagenfurt, Telefon +43 463 513423-0, e-Mail: office@k-landsmannschaft.at ZVR:168 57 14 77
Zitate, Übersetzungen, Rezensionen
„`Die Ausstellung ist ein gelebtes Zeichen grenzüberschreitender Verständigung und gemeinsamer Aufarbeitung`, betonte Kaiser laut einer Aussendung des Landes Kärnten.“ „Die Ausstellung ist in Zusammenarbeit mit dem Verband der Kärntner Partisanen entstanden, ….“ Ausstellung ber NS-Zeit nun im Parlament (Auszugsweise aus: volksgruppen.orf.at/slovenci/meldungen,27.1. 2026) Die aufsehenerregende Ausstellung des kaernten.museum über Kärnten und den Nationalsozialismus ist nun auch in Slowenien zu sehen. Landeshauptmann Peter Kaiser und die slowenische Parlamentspräsidentin Urşka Klakočar Zupančič eröffneten die Ausstellung „Hinschaun! Pogleijmo!“ am Montag in Ljubljana. „Gelebtes Zeichen grenzberschreitender Verständigung“ Die von den Historikern Peter Pirker und Andreas Kristof kuratierte Ausstellung war von Mai bis Oktober in Klagenfurt/ Celovec zu sehen gewesen. Sie setzte sich im Erinnerungsjahr schonungslos auch mit der Rolle des Kärntner Landesmuseums selbst sowie der völkischen Wissenschaft auseinander. Gezeigt wurden etwa NS- Opfern geraubte Bücher im Bestand des Landesarchivs, ebenso wie eine wissenschaftliche Studie, die als Grundlage für die Aussiedlung der Kärntner Sloweninnen und Slowenen im Zweiten Weltkrieg diente. „Die Ausstellung ist ein gelebtes Zeichen grenzberschreitender Verständigung und gemeinsamer Aufarbeitung“, betonte Kaiser laut einer Aussendung des Landes Kärnten. Klakočar Zupančič stellte in ihrer Rede aktuelle Bezge dar. Der Faschismus erwache wieder zum Leben und sei eine ernste Bedrohung fr Europa und die ganze Welt, sagte sie nach Angaben der slowenischen Nachrichtenagentur STA. „Wir dürfen nicht zulassen, dass auf den Straßen Militär, Polizei oder irgendein anderer Sicherheitsdienst unterwegs ist und Menschen umbringt“, sagte die liberale Politikerin in Anspielung auf die Tötungen durch US- Bundesbeamte in Minneapolis. „Wir dürfen nicht zulassen, dass Politiker großer Staaten, die sich stark fühlen, das Ruder übernehmen und über unser Leben entscheiden“, fgte die Parteifreundin des slowenischen Ministerpräsidenten Robert Golob mit Blick auf US-Präsident Donald Trump hinzu. Ausstellung noch bis 30. Jänner in Ljubljana Der Direktor des kaernten.museum, Wolfgang Muchitsch, betonte, dass sich die Ausstellung bewusst den „blinden Flecken“ in der Erinnerungskultur gewidmet habe. Der österreichische Botschafter in Slowenien, Konrad Bühler, räumte ein, dass die dunklen Seiten der eigenen Geschichte jahrzehntelang in den Hintergrund gedrängt worden seien. Erst in den 1990er Jahren habe man sowohl in Österreich als auch in Slowenien ein neues Verhältnis zur eigenen und gemeinsamen Geschichte gefunden. Die Kuratoren zeigten sich besonders erfreut ber das internationale Interesse an der Ausstellung. Mehr als 25.000 Menschen sahen sie im Vorjahr im kaernten.museum, wobei es auch 35 Fhrungen in slowenischer Sprache gab. Bei der letzten Kuratorführung am 26. Oktober erhielt Pirker langanhaltenden Applaus der Besucher. Dabei versprach er eine Fortsetzung der Aufarbeitungsarbeit. Im Parlamentsgebäude in Ljubljana ist die Sonderausstellung noch bis 30. Jänner zu sehen.“ Kaiser eröffnete die Ausstellung (aus Novice, Klagenfurt; Nr.4, S. 7, 30.1.2026, A.d.ü.) („Das Engagement von Landeshauptmann Dr. Peter Kaiser für die Volksgruppenpolitik…“ und für die Volksgruppe ist auch in diesem Falle deutlich erkennbar. A.d.ü.) „Die Ausstellung eröffnete der Landeshauptmann Peter Kaiser und betonte dabei, dass die Konfrontation mit der Vergangenheit wichtig für die gemeinsame Gestaltung der Zukunft wichtig ist. Wesentlich ist aber der Einsatz für die liberale Demokratie.“ „Die Ausstellung ist in Zusammenarbeit mit dem Verband der Kärntner Partisanen entstanden, ….“
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