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Kultur Land Menschen
Die Kärntner Landsmannschaft
KLM, Bahnhofstraße 26/5, A9010 Klagenfurt, Telefon +43 463 513423-0, e-Mail: office@k-landsmannschaft.at ZVR:168 57 14 77
Es ist nicht mehr als nur die geschickte und wortgewandte Fertigstellung des Potemkinschen Dorfes, das den Blick auf die tatsächliche Lage der Posojilnice verschleiern soll.“ Posojilnica Bank: „Treten Sie mit uns gemeinsam in eine erfolgreiche Zukunft“ (aus Novice, Klagenfurt, Nr. 17, S. 4; 22. Mai 2020, Auszugsweise Übersetzung; A.d.Ü.) (Auch wenn sich namhafte Kärntner für die Rettung der ehemals slowenischen Bank medienwirksam einsetzen, ist für etliche Slowenen das derzeitige Getue so mancher „Experten“ eher eine Augenauswischerei und grenzt an Faktenverweigerung. Gar mancher verweist auf das Selbstverschulden verantwortlicher slowenischer „Bankexperten“ und kann der „Realitätsverweigerung“ nichts abgewinnen. Gar nicht gut weg kommt der „Verein zur Wahrung der Interessen des slowenischen Genossenschaftswesens in Kärnten“ bzw. seine Proponenten. A.d.Ü.) Kommentar von HAK: „ (…)Die Realität ist einigermaßen anders. Bis Ende 2018 haben in kleinerem Ausmaß die Posojilnice, viel mehr die Zveza Bank und danach die gemeinsame Posojilnica eGen Celovec rund 72 Millionen Euro an Verlusten `erwirtschaftet`, eine Milliarde in einstigen Schillingen. Auch die Bilanz 2019, die noch nicht veröffentlicht ist, weist nach den Worten des Aufsichtsratsvorsitzenden Kawalirek, Verluste aus. (…) Im Spiel ist ein Betrag von 50 Mio Euro, den der englische Fonds für den Kauf der Posojilnice eGen zu zahlen bereit wäre, was in etwa 20 Mio mehr wäre, als die Posojilnica nach der wahrscheinlichen Bilanz 2019 wert ist. Dabei würde Raiffeisen nominell etwa 25 Mio Euro verlieren, (…)“ Dr. Rozvita Vospernik, Föderlach „ Jedermann, (…) fragt sich berechtigterweise, wie es dazu kommen konnte. Die Antwort liegt auf der Hand. Die Posojilnica hat keineswegs so gut gewirtschaftet, wie das ihre Geschäftsleitung berichtet hat. Hinsichtlich der momentanen Lage der Posojilnica ist jede Debatte über die erfolgreiche Tätigkeit dieses Geldinstitutes ist purer Euphemismus. (beschönigend, A.d.Ü.). Es ist nicht mehr als nur die geschickte und wortgewandte Fertigstellung des Potemkinschen Dorfes, das den Blick auf die tatsächliche Lage der Posojilnice verschleiern soll. Jetzt ist es nicht mehr möglich, die Folgen der großen Kreditausfälle in den Jahren 2015-2018 zuzudecken, als Raiffeisen rund 73 Millionen Euro einzahlen musste, um die Posojilnice vor dem Bankrott zu retten. (…) Das ist wahre und gar nicht vielversprechende Geschichte vom `erfolgreichen` Wirtschaften unseres Genossenschaftswesens. Und jetzt erwartet es sich von den Genossenschaftsmitgliedern, dass gerade diese gegen die Raiffeisengruppe und deren Enteignungsverfahren protestieren und damit die Handvoll selbsternannter `Fachleute ` zu stärken, die mit ihrem unüberlegten Wirtschaften den Untergang der Posojilnice verursacht haben. (…) Der Fortbestand der slowenischen Minderheit in Kärnten ist auch nicht davon abhängig, wer als Festredner bei irgendeiner Festlichkeit sprechen soll oder wer bei wem am runden Tisch sitzen darf und ähnlichen Problemen, die wir gerne als `Skandale ` aufblasen, sondern von ihrer gesunden wirtschaftlichen Entwicklung. (….) Der grundsätzliche Sinn der Genossenschaftsbank ist das Arbeiten zum Nutzen der Mitglieder. Leider können die Posojilnice diesen Zweck durch die Schuld der Geschäftsleitung schon lange nicht mehr erfüllen.“ (Der letzte Absatz scheint wohl der Gruppe SKUP und deren lautesten Exponenten Rudi Vouk gewidmet zu sein. A.d.Ü.)