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Kultur Land Menschen
Die Kärntner Landsmannschaft
KLM, Bahnhofstraße 26/5, A9010 Klagenfurt, Telefon +43 463 513423-0, e-Mail: office@k-landsmannschaft.at ZVR:168 57 14 77
Zitate, Übersetzungen, Rezensionen
„…Weil es nicht genug Personal gibt, ist es notwendig, auch Erzieherinnen aus Slowenien anzustellen, deren Muttersprache Slowenisch ist.“ Zum 66. Jahrestag des Artikels 7: Noch immer Warten auf die Erfüllung (aus Novice, Klagenfurt, Nr.20, S.4; 21. Mai 2021, Auszugsweise Übersetzung; A.d.Ü.) (In einem Leserbrief führt die Initiative SKUP an, was aus ihrer Sicht noch alles aus dem Staatsvertrag Art.7 auf die Erfüllung wartet. Die Forderungen der Initiative zeichnen wieder einmal ein Bild von den „armen“ und ziemlich „rechtlosen“ Kärntner Slowenen. Ob derartige Forderungskataloge besonders „motivierter“ Slowenenvertreter bei den vielen, den Slowenen sehr gewogenen Kärntner und österreichischen Politikern zur Ernüchterung bzw. zu einem Umdenken führen können? A.d.Ü.) „Recht auf eigene Organisationen: Die slowenische Minderheit hat noch immer nur eine Vertretung auf Vereinsebene, ohne irgendeine öffentlich-rechtliche Möglichkeit und Zuständigkeit, was für die effektive Vertretung und für die Durchsetzung von Minderheiteninteressen dringend notwendig wäre.“ (Dass die Uneinheitlichkeit der Slowenen dafür eine wichtige Rolle spielt, wird schamhaft verschwiegen. A.d.Ü.) „Bei der Finanzierung der Zeitung `Novice` kam es mit der Erhöhung der Unterstützung ab dem heurigen Jahr zu einem wesentlichen Fortschritt, es wird sich aber erst zeigen, ob das für eine dauerhafte Lösung genügt. (…) Im internationalen Vergleich ist die Sendezeit in öffentlich-rechtlichen elektronischen Medien noch immer geizig bemessen.“ Recht auf Elementarunterricht: „... zu den Kindergärten … wiederholen die Vertretungsorganisationen schon jahrelang, dass eine gesetzliche Regelung notwendig ist, aber es gibt sie noch immer nicht. (…) Bei den Elementarschulen ... ist das System der zweisprachigen Ausbildung der Pädagogen nicht geregelt, … nicht die Anerkennung der Qualifikation. Weil es nicht genug Personal gibt, ist es notwendig, auch Erzieherinnen aus Slowenien anzustellen, deren Muttersprache Slowenisch ist. (…) Es gibt keine Vorschläge zur Verbesserung der Situation der zweisprachigen Ausbildung in den Mittelschulen.“ „Verhältnismäßige Anzahl eigener Mittelschulen: (…) In Südkärnten sollte eigentlich jeder auch am Slowenischunterricht teilhaben.“ „Amtssprache: (…) Es gibt nicht genug zweisprachiges Personal in den Ämtern, insbesondere in den Gemeindeämtern. Das Recht auf Gebrauch der slowenischen Sprache als Amtssprache besteht so nur auf dem Papier.“ „Gerichtssprache: Noch immer ist die slowenische Sprache als Gerichtssprache auf drei kleine Gerichte eingeschränkt. … Was die Amtssprache anlangt, ist der Artikel 7 in keiner Weise erfüllt.“ „Zweisprachige Topografie: Von den zweisprachigen Aufschriften, die nach dem Urteilsspruch des Verfassungsgerichtes stehen müssten, steht gerade die Hälfte. (..) In diesem Punkt ist der Artikel 7 nicht einmal annähernd erfüllt.“ „Gleichberechtigte Teilnahme an der Kultur und Verwaltung: (…) Kärntner Sloweninnen und Slowenen haben in den vergangenen Jahren bedeutende Auszeichnungen bekommen, … Damit stimmt aber leider nicht überein, dass die slowenische Sprache schon ein gleichberechtigter und selbstverständlicher Teil des öffentlichen Lebens wäre, insbesondere in der Politik und in der Verwaltung.“ „Verbot minderheitenfeindlicher Organisationen: Diese Bestimmung ist totes Recht, weil es nie ausgeführt wurde. Es wundert aber, dass Organisationen wie der KHD sich heute so aufführen dürfen, dass sie Teil eines `Dialoges` sind, …“ „Bei allem Eifer für die Verwirklichung der Bestimmungen des Artikels 7 des Staatsvertrages und der Empörung darüber, dass er nach 66 Jahren noch nicht erfüllt ist, dürfen wir aber nicht vergessen, dass die Bedürfnisse des Minderheitenschutzes im Jahre 2021 anders sind als sie im Jahre 1955 waren. (…)“
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