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Die  Kärntner Landsmannschaft
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„Von irgendeiner Verherrlichung des Ustaschawesens war bei der Präsentation des Filmes in Bleiburg keine Rede. Auch Rulitz argumentierte in Bleiburg sachlich.“ Über die fehlende Distanz (aus Novice, Klagenfurt, Nr. 18, S.2,  10. 5.  2019. Auszugsweise Übersetzung; A.d.Ü.)  (Der Klub slowenischer Studentinnen und Studenten in Wien erhebt in diesem Kommentar schwere Angriffe auf die slowenischen Organisationen im Allgemeinen und auf Marjan Sturm im Besonderen. Ausgangspunkt ist die Vorführung des Filmes „Fluchtpunkt Kärnten – Die Tragödie von Bleiburg und Viktring“ am 9. Mai d. J. und der anschließende Diskussionsabend  im Grenzlandheim in Bleiburg. Daran beteiligten sich u. a. Marjan Sturm, Josef Feldner, Mijo Jurič als Vertreter des „Erinnerns“  und der Historiker Florian Rulitz. Zusätzlich lud am 26.4. Sturm  Rulitz noch zu seiner Sendung im Radio Agora ein. Für die Studenten, die alles versuchen, die Teilnehmer an der Veranstaltung im Grenzlandheim ins rechte Licht (Eck?) zu stellen,  aber nicht nur für sie, ein absolutes NO GO, ja mehr noch eine große Sünde. Dazu die wichtigsten Wortmeldungen und Reaktionen in der slowenischen Zeitung Novice.) „Aber auch die Organisationen der Kärntner Slowenen und Sloweninnen sind nicht vom Phänomen der fehlenden Distanz ausgenommen. Zum Beispiel publiziert Florian Rulitz seine Bücher im Hermagoras Verlag.“ „Natürlich ist der Dialog ein bedeutendes Element unserer Gesellschaft. Man muss jedoch achtsam sein. Damit, dass du der rechten Ideologie die Bühne gibst, legitimierst du sie auch in einem gewissen Maße. Überhaupt als Volksgruppe, die Opfer nazistischer Gewalt war, haben die Kärntner Sloweninnen und Slowenen die Verpflichtung, dass sie so eine Denkweise nicht rechtfertigen und sich ganz klar gegen den Nazismus in jedweder Form stellen.“ Antwort von Marjan Sturm Die Distanz zwischen Wien und Klagenfurt ist überwindbar, vor allem mit einer ernsthaften Recherche (aus Novice, Klagenfurt, Nr. 19, S.2,  17. 5.  2019. Auszugsweise Übersetzung; A.d.Ü.) (…) „Im Leserbrief kritisiert der Klub slowenischer Studentinnen und Studenten in Wien meine Teilnahme bei der Präsentation des Dokumentarfilmes `Fluchtpunkt Kärnten`. Diesen Film zeigte der ORF schon vor Monaten auf seinem dritten Kanal. Der Dokumentarfilm ist sehr gut und gibt den nazistischen Überfall und die Zerstückelung Jugoslawiens wieder, die Gräueltaten der nazistischen Herrschaft und vor allem die Rolle des Ustaschastaates als Vasallen Hitlers. Noch einen besonderen Platz haben im Film das Konzentrationslager Jasenovac und die Gräueltaten, die die Ustaschas an den Serben, Juden und Angehörigen anderer Völker verübten. Der Film zeigt als Reaktion auch das, dass die englische Obrigkeit kroatische, slowenische und andere militärische und nichtmilitärische Flüchtlingsformationen den jugoslawischen Partisanenherrschaften übergaben, die sie zu tausenden ohne Gerichtsverhandlungen kurzerhand umbrachten. Der Film ist sehr gut. (…) Offensichtlich haben die Studenten den Film `Fluchtpunkt` nicht gesehen. Jedenfalls haben in der vergangenen Woche rund 300 Menschen in Bleiburg den Film angeschaut und alle waren davon zutiefst betroffen, was  im Zweiten Weltkrieg in diesem Gebiet geschah. Von irgendeiner Verherrlichung des Ustaschawesens war bei der Präsentation des Filmes in Bleiburg keine Rede. Auch Rulitz argumentierte in Bleiburg sachlich.“ „Über Rulitz´s Thesen ist es natürlich auch erlaubt kritisch zu diskutieren. Aber kurzerhand den Autor ins rechtsextreme Eck zu stellen und ihm so als Historiker die Legitimation abzusprechen und ihm jede wissenschaftliche Würde abzusprechen ist unseriös. Gar mancher aus meiner Generation hat z.B. in den Studentenjahren in kommunistischen linksextremen und noch in totalitären Studentenorganisationen mitgemacht. Jeder hat das Recht, dass er seine Meinung ändert. Eine stattliche Anzahl der ehemaligen Linken wurden bedeutende Wissenschafter, Kulturschaffende oder Politiker.“ Leserbrief von Valentin Sima Der Abgrund zwischen einer ernsthaften Recherche und dem Politikantentum ist nicht überwindbar (aus Novice, Klagenfurt, Nr. 20, S.8,  24. 5.  2019. Auszugsweise Übersetzung; A.d.Ü.) (…) (Politikant – politikantstvo: lt.WB „Wer sich ohne Kenntnisse und mit selbstsüchtigen Absichten in die Politik begibt“ A. d. Ü.) Die Antwort von Sturm für den Klub slowenischer Studentinnen und Studenten in Wien ist unseriös und präpotent, was sich schon in seiner Überschrift  `Die Distanz zwischen Wien und Klagenfurt ist überbrückbar, vor allem mit einer ernsthaften Recherche` ausdrückt. Eine Distanz zwischen Wien und Klagenfurt gibt es nicht, außer wenn Sturm meint, dass er und die Funktionäre des KHD `Celovec – Klagenfurt` vertreten.
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