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Die Kärntner Landsmannschaft
KLM, Bahnhofstraße 26/5, A9010 Klagenfurt, Telefon +43 463 513423-0, e-Mail: office@k-landsmannschaft.at ZVR:168 57 14 77
Zitate, Übersetzungen, Rezensionen
In seiner Rede im Zuge des politischen Aschermittwochs am Mittwochabend kritisierte der Kärntner Landesparteiobmann Martin Gruber (ÖVP) Innenminister Karner vor seinem Besuch der Gedenkstätte: „Es ist auch ein Innenminister, der mich grantig macht, der zwar morgen den Perºmanhof besuchen wird, aber nicht die betroffenen Polizisten, die damals im Einsatz waren. Und das sind Dinge, die mich grantig machen.“ Konflikt in ÖVP ber Peršmanhof (Auszugsweise aus: volksgruppen.orf.at/slovenci/meldungen,19.2. 2026) Innenminister Gerhard Karner (ÖVP) ist am Donnerstag in Kärnten. Er war bei einer Verkehrskontrolle dabei und besucht am Nachmittag die NS-Gedenkstätte Peršmanhof. Im Vorfeld seines Besuchs geriet er in die Kritik seines Parteikollegen Martin Gruber, weil er zwar den Hof, aber nicht die Polizisten besucht, die beim Einsatz dabei waren. Der umstrittene Polizeieinsatz ist mittlerweile ber ein halbes Jahr her. Laut Peršmanhof-Kommission, die das Innenministerium eingesetzt hatte, war er in vielerlei Hinsicht rechtswidrig und unverhältnismäßig. Der Einsatz gegen ein antifaschistisches Jugendcamp sorgte auch für diplomatische Verstimmungen. Ermittlungen gegen drei Personen Derzeit laufen Ermittlungen gegen drei Beteiligte des Einsatzes: Den Einsatzleiter, den zuständigen Bezirkshauptmann und einen Vertreter des Bundesministeriums für Fremdenwesen und Asyl. Konflikte gibt es jetzt auch innerhalb der ÖVP. In seiner Rede im Zuge des politischen Aschermittwochs am Mittwochabend kritisierte der Kärntner Landesparteiobmann Martin Gruber (ÖVP) Innenminister Karner vor seinem Besuch der Gedenkstätte: „Es ist auch ein Innenminister, der mich grantig macht, der zwar morgen den Peršmanhof besuchen wird, aber nicht die betroffenen Polizisten, die damals im Einsatz waren. Und das sind Dinge, die mich grantig machen.“ Karner hatte dem am Donnerstag wenig entgegenzusetzen. Seinen Besuch der Gedenkstätte will er medial nicht kommentieren, aus Respekt gegenber den Opfern des Massakers am Peršmanhof Als Innenminister sei er für Gedenkstätten im ganzen Land zuständig. Dieser Aufgabe komme er gerne nach und werde auch Martin Gruber treffen, sagte Karner. Zuständig ist der Innenminister auch für die Polizei, die nach dem Einsatz in der Kritik stand. Team Kärnten für „Abrüstung der Worte“ Zu einer Abrüstung der Worte ruft Team Kärnten-Chef Bgm. Gerhard Köfer in Bezug auf die aktuellen Diskussionen rund um den Peršmanhof-Einsatz auf und mahnt gleichzeitig alle Beteiligten zur Deeskalation. „Der gesamte Vorfall wurde durch eine unabhängige Kommission genauestens aufgearbeitet und zudem gibt es Ermittlungen mit ergebnisoffenem Ausgang. Was ich keinesfalls zulassen werde, ist, dass es zu politischen Angriffen oder zu einer Instrumentalisierung von Polizisten kommt, die nur ihren Job erledigt haben und jetzt von unterschiedlichen Seiten ins Visier genommen werden. Jeder Angriff auf die Polizei kommt auch einem Angriff auf den Rechtsstaat gleich“, so Köfer u.a. in einer Stellungnahme. Insgesamt, so Köfer, sind alle Beteiligten aufgerufen, aus der Causa Peršmanhof die richtigen Schlüsse und Lehren für die Zukunft zu ziehen: „Es kann nicht sein, dass über diese Causa alten Konflikten neues Leben eingehaucht wird und jene Oberwasser gewinnen, die Brücken einreiÿen, anstatt neue zu bauen.“