Gruppe des Monats
Gruppe des Monats
Bilder Galerie
Bilder Galerie
Home
Home
Button-Text 2
Button-Text 2
Button-Text 3
Button-Text 3
Button-Text 5
Button-Text 5
Gruppe des Monats
Gruppe des Monats
Bilder Galerie
Bilder Galerie
Kultur Land Menschen
Die Kärntner Landsmannschaft
KLM, Bahnhofstraße 26/5, A9010 Klagenfurt, Telefon +43 463 513423-0, e-Mail: office@k-landsmannschaft.at ZVR:168 57 14 77
Zitate, Übersetzungen, Rezensionen
Olga Voglauer zur letzten Schmieraktion: „Hier werde in Zeiten von Gemeinderatswahlen „ein Klima der Angst geschürt, das sich gegen die slowenische Volksgruppe richtet und das gemeinsame Miteinander untergräbt“. Mohar Kommentar über die Schmieraktion beim Denkmal der „sogenannten `Kärntner Einheit` am 10. Oktober 2020“: „Ansonsten blieb auch hier ein bitterer Wermutstropfen: Nicht nur, dass die slowenischen Organisationen die Aktion strikt zurückweisen, keiner ihrer Vorsitzenden hatte das Rückgrat, die Angelegenheit in den historischen Kontext des Denkmals zu stellen.“ Kommentare zu den Ortstafelbeschmierungen Jug verurteilt alle Schmieraktionen (Auszugsweise aus: volksgruppen.orf.at/slovenci/meldungen, 20. 1. 2020) „Schmieraktionen sind kein politisches Kampfmittel des 21. Jahrhunderts“, sagt der Vorsitzende des Zentralverbandes slowenischer Organisationen/ Zveza slovenskih organizacij (ZSO), Manuel Jug, in einer Aussendung. „In einer zivilisierten Gesellschaft kein Platz dafür“ Die Stätte der Kärntner Einheit im Landhaushof, die Ortstafel von Klagenfurt, das Jubiläumsdenkmal des Kärntner Heimatdienstes in Sittersdorf/ Žitara vas, einige zweisprachige Ortstafeln in Südkärnten (Bleiburg/ Pliberk, Tutzach/ Tuce, u.a.). Alle diese Objekte waren in den letzten Tagen, Wochen und Monaten Ziele von Schmieraktionen geworden. Diese Tatsachen erachte ich als äußerst bedauernswert und ich verurteile es aufs Schärfste“, so Manuel Jug. „Solche sinnlosen Aktionen haben im 21. Jahrhundert in einer zivilisierten Gesellschaft keinen Platz.“ „Nichtsdestotrotz finde ich, dass Kärnten auf einem guten Weg des Miteinanders und des Dialogs ist. Juristisch betrachtet sind solche Schmierereien Sachbeschädigungen. Ich werde nicht zulassen, dass dadurch auch das gute Klima im Land beschädigt wird“, beteuert der Vorsitzende des Zentralverbandes (ZSO). „Ausdruck für die sprachliche und kulturelle Vielfalt“ „Wir leben in einem zweisprachigen Raum und insbesondere zweisprachige Ortstafeln sind ein Ausdruck für die sprachliche und kulturelle Vielfalt in unserer Region“, so Jug, der „voll und ganz“ der Polizei vertraut, die „die Täter dieser Vandalenakte bald ausforschen wird und dem somit ein Ende setzen wird“. Beschmieren „völlig inakzeptabel“ (Auszugsweise aus:volksgruppen.orf.at/slovenci/meldungen, 20. 1. 2020) „Es ist für mich völlig unverständlich und anachronistisch, dass zweisprachige Ortstafeln im zweisprachigen Kärnten/ Koroška manchen anscheinend noch immer ein Dorn im Auge sind“, so die Grüne Nationalratsabgeordnete Olga Voglauer. In Bezug auf die Schmieraktionen der vergangenen Tage gegen zweisprachige Ortstafeln in Südkärnten sagt die Volksgruppensprecherin und stellvertretende Klubobfrau in einer Aussendung: "Solche Störaktionen sollten im Jahr 2021 – mehr als 100 Jahre nach der Volksabstimmung und zehn Jahre nach der Lösung der sogenannten Ortstafelfrage – endlich der Vergangenheit angehören. Das Beschmieren von Ortstafeln ist keine zulässige Form des Protests, sondern ist und bleibt eine Sachbeschädigung, die sich klar gegen die slowenische Volksgruppe richtet.“ Hier werde in Zeiten von Gemeinderatswahlen „ein Klima der Angst geschürt, das sich gegen die slowenische Volksgruppe richtet und das gemeinsame Miteinander untergräbt“. Die Volksgruppensprecherin der Grünen und Vorsitzende der Grünen in Kärnten fordert ein konsequentes Vorgehen gegen die Verantwortlichen: „Jenen Ewiggestrigen, die anscheinend meinen, man könne durch Schmieraktionen die slowenische Sprache und Kultur einer zweisprachigen Region schwärzen, möchte ich folgendes mitgeben: Bleiburg bleibt Pliberk, Tutzach bleibt Tuce und Kärnten bleibt Koroška!“ Rat verurteilt Schmieraktion (Auszugsweise aus:volksgruppen.orf.at/slovenci/meldungen, 19. 1. 2020) Der Rat der Kärntner Slowenen/ Narodni svet koroških Slovencev (NSKS) verurteilt die Schmieraktion in der Stadtgemeinde Bleiburg/ Pliberk sowie der Marktgemeinde Eberndorf/ Dobrla vas. „Anscheinend verstehen einige noch immer nicht, dass in Kärnten zwei Volksgruppen leben und zwei Landessprachen gesprochen werden, die slowenische und die deutsche“, heißt es in der Aussendung. Beim Rat / Narodni svet hofft man auch, dass die Verursacher der Aktionen ehestmöglich ausgeforscht werden und sich solche Aktionen nicht weiter wiederholen, „insbesondere nicht vor Gemeinderatswahlen, um unerwünschte Spannungen zu erzeugen“. „Schmieraktionen wie in den 70er Jahren, aus längst vergangenen Tagen sollten nicht wieder zu unserem Alltagsbild werden“, betont der Rat der Kärntner Slowenen (NSKS) abschließend. Wieder zweisprachige Ortstafeln beschmiert (Auszugsweise aus: volksgruppen.orf.at/slovenci/meldungen, 25. 1. 2020) Wieder sind in Kärnten zweisprachige Ortstafeln mit schwarzem Lack besprüht worden, es gibt bereits eine ganze Serie von Sachbeschädigungen. Diesmal waren sechs Tafeln im Gemeindegebiet von Eberndorf/ Dobrla vas betroffen. Bisher unbekannte Täter besprühten in der Nacht zum Sonntag im Gemeindegebiet von Eberndorf/ Dobrla vas bei insgesamt sechs Ortstafeln den slowenischen Schriftzug des Ortsnamens mit schwarzem Sprühlack. Landeshauptmann Peter Kaiser (SPÖ) verurteilte die neuerliche Sprühaktion in einer Aussendung: „Wir leben im 21. Jahrhundert mitten im Herzen Europas. Ein Verhalten wie dieses ist für unsere aufgeschlossene und soziale Gesellschaft, zu der wir uns insbesondere in den vergangenen Jahren entwickelt haben, völlig inakzeptabel.“ Die Verantwortlichen müssen ausfindig gemacht und zur Rechenschaft gezogen werden, so Kaiser. Bereits in Bleiburg/ Pliberk und Tutzach/ Tuce am Radsberg/ Radiše wurden in den letzten Tagen Tafeln besprüht. (aus Novice, Klagenfurt, Nr.3, S. 5; 22.1. 2021, Auszugsweise Übersetzung; A.d.Ü.) „In den letzten Wochen haben nach vielen Jahren des Dahinsiechens der Spannung zwischen den beiden Volksgruppen ein Vandalismus überrascht, der die Symbole des Slowenentums bzw. die Versöhnung unter der Bevölkerung ins Wanken bringen möchte.“ (…) PS: Die Vertreter jener Organisationen, die das „Beschmieren von Ortstafeln“ als „keine zulässige Form des Protests“ artikulieren, andere Schmieraktionen aber nicht einmal erwähnenswert finden, könnten glaubwürdiger erscheinen, wenn sie zu den Straftaten, die insgesamt zu verurteilen sind, eine gewisse Äquidistanz zeigen würden. (A. d. Ü.)