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Kultur Land Menschen
Die Kärntner Landsmannschaft
KLM, Bahnhofstraße 26/5, A9010 Klagenfurt, Telefon +43 463 513423-0, e-Mail: office@k-landsmannschaft.at ZVR:168 57 14 77
Zitate, Übersetzungen, Rezensionen
„Die Volksgruppe wird überleben. Die Grundlage dafür ist die immer bessere Stimmung zwischen den Slowenen und Deutschen in Kärnten. (…) Die eigenständigen politischen Vertretungen in den Gemeinden bleiben stabil. Die finanziellen Unterstützungen von österreichischer Seite und der Republik Slowenien sind ebenso stabil bzw. erhöhen sich.“ Habernik: „Wir Slowenen sind keine Heiligen“ (aus Novice, Klagenfurt, Nr.11, S.8; 19. 3. 2021, Auszugsweise Übersetzung; A.d.Ü.) (Der auch den Slowenen gegenüber sehr kritische aber auch sehr konstruktive Jubilar meint in dem Jubiläumsinterview u.a.: A.d.Ü.) Ihre größte nationalpolitische Enttäuschung? „Ich bin ein Realist, deshalb musst du auch mit Enttäuschungen leben. Wir Kärntner Slowenen sind keine Heiligen. Wir sind gleich wie alle anderen Völker – rot unter der Haut. Ich bin aber satt davon, wenn ich sehe und lese, wie sehr viele aufopfernd sind, wie unsere Politiker, Kulturschaffenden, Gläubigen viel mehr arbeiten als es notwendig wäre. Wenn ich in einem Chor singe, so ist das mein Hobby, das mir etwas gibt. Wenn ich in der nationalen Politik bin, bin ich das auch nicht aus Idealismus, sondern es dient mir auch zur persönlichen Befriedigung, sonst würde ich nicht dorthin drängen. Wenn es um die berufsmäßig nationale Arbeit geht, sollte sie anständig belohnt werden. Häufig höre ich, was für großartige Idealisten wir waren und sind. Zuallermeist geht es aber um vergütete Tätigkeiten. Wenn uns niemand lobt, kann es wohltuend sein, wenn wir uns manchmal gleich selber loben. Ein grausamer wirtschaftlicher und politischer Hieb war auch der Verkauf der Posojilnica Bank an die russischen Oligarchen. Es drohen die Schließungen der Filialen in Kärnten, die Abschaffung der slowenischen Geschäftstätigkeit, der zweisprachigen Arbeitsplätze und der Unterstützung für die Kulturvereine. Mit dem angesehenen und kapitalstarken Raiffeisenverband hätte eine bessere Lösung gefunden werden müssen.“ Habernik über Erfolge und die Zukunft der slowenischen Volksgruppe „Der größte Erfolg war zuerst die Errichtung des Slowenischen Gymnasiums, danach aber auch der Zweisprachigen HAK in Klagenfurt und der Höheren Schule für wirtschaftliche Berufe in St. Peter bei St. Jakob. Ich behaupte, dass es uns ohne das Slowenische Gymnasium national nicht mehr gäbe. (…) Die Volksgruppe wird überleben. Die Grundlage dafür ist die immer bessere Stimmung zwischen den Slowenen und Deutschen in Kärnten. (…) Die eigenständigen politischen Vertretungen in den Gemeinden bleiben stabil. Die finanziellen Unterstützungen von österreichischer Seite und der Republik Slowenien sind ebenso stabil bzw. erhöhen sich. (…) In diesem Sinne sollten die Kärntner Slowenen mehr auf die Qualität und gegenseitige Verbundenheit schauen, noch besonders hinsichtlich des Kulturschaffens, des Schulwesens und der Ausbildung.“