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Kultur Land Menschen
Die Kärntner Landsmannschaft
KLM, Bahnhofstraße 26/5, A9010 Klagenfurt, Telefon +43 463 513423-0, e-Mail: office@k-landsmannschaft.at ZVR:168 57 14 77
Zitate, Übersetzungen, Rezensionen
„Es hat nicht lange gedauert, bis die reaktionären Besserwisser sich in Blogs oder Zeitungen aus der Deckung getraut haben. Wenn ich im September mit der Arbeit loslege und natürlich kein Blatt vor den Mund nehme, wird das sicher noch zunehmen“, sagte der Kärntner Slowene. Kušej sieht sich als „rotes Tuch“ in Wien (Auszugsweise aus: volksgruppen.orf.at/slovenci/meldungen, 2.8. 2019) Mit September beginnt die erste Saison von Martin Kušej am Wiener Burgtheater, er rechnet bei seinem Amtsantritt mit einigem politisch motiviertem Gegenwind. Als erste Premiere am 12. September hat der künftige Burgtheater- Direktor Euripides’ „Die Bakchen“ in der Regie von Ulrich Rasche gesetzt. „Bin per se eine Art politisches Ausrufezeichen“ „Ich bin als Personalie schon per se eine Art politisches Ausrufezeichen. Dass ich das Burgtheater leite, ist für gewisse Kreise in Wien sicher ein rotes Tuch“, sagte der scheidende Intendant des Residenztheaters in München der Deutschen Presse-Agentur. „Es hat nicht lange gedauert, bis die reaktionären Besserwisser sich in Blogs oder Zeitungen aus der Deckung getraut haben. Wenn ich im September mit der Arbeit loslege und natürlich kein Blatt vor den Mund nehme, wird das sicher noch zunehmen“, sagte der Kärntner Slowene. Theater müsse politisch sein, findet Kušej, auch in Österreich. "Das hat nichts mit linksliberal zu tun. Diese stereotypen Unterscheidungen in „rechts“ und „links" interessieren mich nicht. Es geht um ganz normalen Humanismus, um Hausverstand und Menschlichkeit; dass man sagt, nein, Ungerechtigkeit und Ungleichheit, das akzeptieren wir nicht“, sagte der 58-Jährige. „Man ist mittlerweile wirklich entsetzt darüber, was an unverhohlener Drohung, Hass und Ausgrenzung möglich ist. Die FPÖ mit ihrer populistischen Strategie ist eine sehr gefährliche Kraft.“ Theater habe allerdings nur begrenzten Einfluss auf politische Zustände und müsse die Menschen auch begeistern, um ein Gegengewicht zu haben. (…)