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Kultur Land Menschen
Die Kärntner Landsmannschaft
KLM, Bahnhofstraße 26/5, A9010 Klagenfurt, Telefon +43 463 513423-0, e-Mail: office@k-landsmannschaft.at ZVR:168 57 14 77
Zitate, Übersetzungen, Rezensionen
Wer sich ernsthaft mit der Geschichte Kärntens in den letzten hundert Jahren beschäftigt, weiß, dass in der ersten Nachkriegsära `das geschichtliche Gedächtnis` zahlreiche Wissenschaftler `gehütet` haben, die noch vor dem Übergang zur 2. Österreichischen Republik begeistert dem Naziregime gedient haben. Kommentar von Janko Kulmesch Jahrestage, die auch die slowenische Volksgruppe aufwecken müssten (aus Novice, Klagenfurt, Nr. 16, S. 2; 15.5. 2020, Auszugsweise Übersetzung; A.d.Ü.) (Janko Kulmesch befasst sich in seinem Kommentar zum 75. Jahrestag des Endes des 2. Weltkrieges recht wohlwollend mit der damit zusammenhängenden Berichterstattung der Kärntner und österreichischen Medien. Doch danach kommt er ohne Seitenhiebe nicht aus. A.d.Ü.) „Nur, als es um die historische Darstellung des Nachkriegskärnten ging, haben sie sich nicht zur Gänze von den all die Jahrzehnte geltenden `Kärntner Wahrheiten` trennen können, die mit Hilfe des Landesarchivs vor allem der politischen Propaganda und der weniger differenzierten wissenschaftlichen Darstellung der Kärntner Geschichte im vergangenen Jahrhundert dienen. So wundert es auch nicht, dass die beiden höchsten Vertreter des Landes Kärnten (Landtagspräsident Reinhard Rohr und Landeshauptmann Peter Kaiser) gemeinsam mit dem neuen Landesarchivdirektor Thomas Zeloth, `dem Hüter des geschichtlichen Gedächtnisses`, von `Heroen` und von der `zweiten Selbstbefreiung` gesprochen haben – mit ihnen denken sie aber an jene, die versucht haben, sich wohl bewusst, dass die Rettung des Naziregimes nicht mehr möglich war, den Gauleiter Rainer von der Notwendigkeit des Rücktrittes zu überzeugen. Sie haben aber mit keinem Wörtchen den blutigen Beitrag der Kärntner Partisanen zur Befreiung Kärntens und Österreichs vom Naziregime erwähnt. Auch der Direktor des Landesarchivs als `Hüter des historischen Gedächtnisses` nicht, obwohl er als Wissenschaftler diesem historischen Faktum nicht ausweichen hätte dürfen. Es muss aber anerkannt werden, dass sich der Landeshauptmann Kaiser öffentlich vor den Kärntner Partisanen verneigt hat, als er bei der Erneuerung des Partisanendenkmals in St. Ruprecht bei Völkermarkt gesprochen hat. Man muss nicht lange raten, warum es diesen politischen Missbrauch und die undifferenzierte Behandlung der Ereignisse rund um die Befreiung Kärntens aus dem Naziregime gibt. Wer sich ernsthaft mit der Geschichte Kärntens in den letzten hundert Jahren beschäftigt, weiß, dass in der ersten Nachkriegsära `das geschichtliche Gedächtnis` zahlreiche Wissenschaftler `gehütet` haben, die noch vor dem Übergang zur 2. Österreichischen Republik begeistert dem Naziregime gedient haben. (…) Die kritische Analyse der amtlichen und nichtamtlichen historischen Einrichtungen in der Nachkriegszeit wäre jedenfalls dringend notwendig. Dasselbe gilt für andere einflussreiche Persönlichkeiten. (…) Ich würde mir erwarten, dass sich anlässlich halbrunder Jahrestage, die die 2. Österreichische Republik markieren, die slowenischen politischen Organisationen mit Widerhall (und gemeinsam) zu Wort melden würden. (…) Egoistischer Kanzler Kurz (aus Novice, Klagenfurt, Nr. 18, S. 4; 29. Mai 2020, Auszugsweise Übersetzung; A.d.Ü.) (Kulmesch fühlt sich auch berufen, Maßnahmen, die in medizinischen Beurteilungen begründet sind, zu bewerten und in weiterer Folge mit Lob und Tadel herumzuwerfen. A.d.Ü.) „(…) Fehlende Solidarität besonderer Art verspüren auch wir Bewohner der Grenzregion in Kärnten. Wie bekannt, wehrt sich Kanzler Kurz, der sich benimmt, als ob er schon der Neue Erlöser wäre, die Grenze mit Slowenien gemeinsam mit den Grenzen zu Deutschland, Schweiz und Tschechien zu öffnen. Warum dieses `njet` gegenüber Slowenien, da muss man nicht lange raten: Es handelt sich um puren österreichischen Egoismus. Dabei ministriert ihm treu die Kärntnerin Elisabeth Köstinger, (…) Umso erfreulicher ist es, dass Kärnten mit dem Landeshauptmann Kaiser an der Spitze sich als solidarischer Alpen-Adria -Partner erweist. … Für Slowenien erwarte ich aber, dass es aufmerksamer sein sollte, wenn es um die Bewertung seiner Freunde geht.“