Gruppe des Monats
Gruppe des Monats
Bilder Galerie
Bilder Galerie
Home
Home
Button-Text 2
Button-Text 2
Button-Text 3
Button-Text 3
Button-Text 5
Button-Text 5
Gruppe des Monats
Gruppe des Monats
Bilder Galerie
Bilder Galerie
Kultur Land Menschen
Die Kärntner Landsmannschaft
KLM, Bahnhofstraße 26/5, A9010 Klagenfurt, Telefon +43 463 513423-0, e-Mail: office@k-landsmannschaft.at ZVR:168 57 14 77
Zitate, Übersetzungen, Rezensionen
Olga Voglauers erster Gedanke zum 10. Oktober: „Die politische Instrumentalisierung und die Demonstration des Deutschtums in Kärnten. Das Unverständnis, warum 100 Jahre nach der Volksabstimmung nur deutsche Transparente auf der Landesregierung hängen, die an das heurige Jubiläum aufmerksam machen, warum wir in den Zeitungen ganzseitige Inserate nur in deutscher Sprache finden.“ Presseaussendungen, Äußerungen, Forderungen Stimmen zum 10. Oktober 2020 (aus Novice, Klagenfurt, Nr.35, S.3; 9.Oktober 2020, Auszugsweise Übersetzung; A.d.Ü.) NRAbg. Olga Voglauer, Presseaussendung (Anlässlich des Besuches der beiden Präsidenten aus Slowenien und Österreich zum 100 Jahr Jubiläum der Kärntner Volksabstimmung. A.d.Ü.) „Vor der Volksabstimmung wurden viele Versprechungen hinsichtlich des Schutzes der slowenischen Sprache abgegeben, es folgte die Politik der Assimilation. Sie mahnt ein verantwortungsvolles Handeln mit der Sprache ein und ist der Meinung, dass die slowenische Sprache als gleichberechtigte Landessprache in der Landesverfassung verankert werden müsse.“ Demonstration (Die slowenischen Studentenklubs in Klagenfurt, Graz und Wien luden gemeinsam mit dem Kärntner Partisanenverband und der Landesorganisation der Kärntner kommunistischen Partei zur Demonstration am 10. Oktober um 13 Uhr in Klagenfurt. A.d.Ü.) „Ihr Motto: `10. Oktober – kein Grund zum Feiern! Für den antifaschistischen Konsens in Kärnten. `“ Stellungnahmen slowenischer Politiker und Volksgruppenvertreter anlässlich des Jubiläums (aus Novice, Klagenfurt, Nr.35, S.4,5; 9.Oktober 2020, Auszugsweise Übersetzung; A.d.Ü.) Olga Voglauers erster Gedanke zum 10. Oktober „Die politische Instrumentalisierung und die Demonstration des Deutschtums in Kärnten. Das Unverständnis, warum 100 Jahre nach der Volksabstimmung nur deutsche Transparente auf der Landesregierung hängen, die an das heurige Jubiläum aufmerksam machen, warum wir in den Zeitungen ganzseitige Inserate nur in deutscher Sprache finden. (…) Es wurde eine wesentliche Gelegenheit verpasst, mit einem selbstbewussten Zugang zum zweisprachigen Kärnten ein neues Buch für die Zukunft zu beginnen. So haben wir eine Seite im Buch der Geschichte überblättert. (…) Die Minderheit als solche war für mich noch nie irgendwo vertreten. (…) Am allerwichtigsten würde es mir erscheinen, mit den Auseinandersetzungen innerhalb der Minderheit aufzuhören. In der Koalition haben wir uns das Ziel gesetzt, das Jahr 2021 für die Überprüfung, wie wir eine zeitgemäße Vertretung für alle anerkannten Minderheiten schaffen könnten, zu nützen. In meiner Arbeit geht es mir immer um die Menschen, die sich unseren anerkannten Minderheiten zugehörig fühlen, es geht nicht um Organisationen. Manchmal kommt es mir vor, dass gar manche dieses Detail übersehen.“ Bernard Sadovnik, Bürgermeister und Obmann der SKS … Hinsichtlich der Tatsache, dass auf irgend eine Art in den Kärntner Familien die slowenische Sprache als Muttersprache oder bei den Eltern und Großeltern noch immer zugegen ist, wird es notwendig sein, dass wir in vermehrtem Maße diese 20.000 oder 30.000 Mitbürger ansprechen, sich dessen nicht nur bewusst zu sein sondern das als einen besonderen Schatz zu empfinden. (…) Ich möchte aber gerne betonen, dass unsere Gemeinde schon Jahrzehnte zu runden oder halbrunden Jahrestagen am 10. Oktober in die Zukunft gerichtet zweisprachige Feiern durchführt, gemeinsam mit allen Gemeindebürgern und Aktiven.“ Gabriel Hribar, Landesobmann der EL „(…..) Wegen der mangelhaften Basis des Schulsystems wackelt die gesamte Ausbildungspyramide hinsichtlich der slowenischen Sprache. Unhaltbar aber ist, dass manche Schüler nach vierjährigem Schulbesuch in der zweisprachigen Grundschule auf einfache Fragen wie zum Beispiel nach dem Lieblingsessen oder nach dem Beruf der Eltern nicht auf Slowenisch antworten können.“ Manuel Jug, Obmann des Zentralverbandes slowenischer Organisationen in Kärnten „ (….) Wir müssen auch die positive Entwicklung der Atmosphäre in Kärnten sehen, haben sich doch die Umstände in den letzten Jahren wesentlich verändert. (…) Ich will die zahlreichen negativen Momente, die die slowenische Volksgruppe in Kärnten erlitten hat, nicht verschweigen. Ebenso will ich aber auch in meiner Rede die Zukunftsperspektiven unserer Heimat Kärnten in den Vordergrund stellen.“ Valentin Inzko, Obmann des Rates der Kärntner Slowenen (In seiner Wortmeldung fällt auf, dass die Wertschätzung für die Konsensgruppe „Auch die Konsensgruppe hat ihre Rolle gespielt, aber sie war von allen genannten Initiativen die letzte. (…) Im Vergleich zu den Pfarrgemeinderäten…ist die Konsensgruppe eine sehr kleine Gruppe von Menschen.“ spürbar gering ist. Die Meinung über den Heimatdienst, ua.: „…hat sich für seine dunkle Vergangenheit niemals entschuldigt oder, noch besser, dass er sie aufgeklärt hätte.“ A.d.Ü.) „Es ist aber zu sehen, dass es trotz der guten Atmosphäre noch immer klemmt. Wenn hundert Jahre nach den gegebenen Versprechungen die slowenische Sprache nicht einmal symbolisch die gleiche Position hat wie die deutsche Sprache, dann ist etwas falsch.“ Für Verwunderung sorgt auch sein Leserbrief, in dem er den LH Peter Kaiser wegen diverser Kranzniederlegungen bei Gräbern verdienter Kärntner (u.a. Hülgerth, Schumi, Wutte, …) und dessen Anwesenheit bei der Aufstellung des Steinacherdenkmals sehr kritisiert. Gleichzeitig hätte er aber auf Kränze für slowenische Aktivisten (u.a. Podgorc, Poljanec,…) vergessen. „Der gesamte Dank gilt einseitig den Abwehrkampfführern. Über die Slowenen, die die Entscheidung zu Gunsten Österreichs ermöglicht haben, aber kein einziges Wort, kein einziger Kranz. (…) Aber nichts für ungut. Unter solchen Bedingungen aber wird es für mich sehr schwer sein bei den politischen Landesfeiern mitzumachen, wird doch sehr nach hinten geschaut, genauso wie bei der Veranstaltung im März 2020. Damals haben