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Die  Kärntner Landsmannschaft
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„Der Wunsch nach gegenseitiger Beherrschung in der Geschichte der Kärntner Slowenen hat sowohl der Gemeinschaft selber geschadet als auch der Beziehung zum Mehrheitsvolk.“ Interview mit Bernard Sadovnik Die Unabhängigkeit der redaktionellen Arbeit gewährleisten (aus Novice, Klagenfurt, Nr. 48/49, S.8/9; Weihnachten 2019, Auszugsweise Übersetzung; A.d.Ü.) (Auch Sadovnik gestattet uns in diesem Interview einen tiefen Einblick in den kärntnerisch- slowenischen Alltag. A.d.Ü.) Sadovnik: „Die Urangst, die die Kärntner noch vor kurzem hatten, gibt es so gut wie nicht mehr. In Gesprächen mit jüngeren slowenisch sprachigen Kärntnern erlebe ich aber, dass sie zu Slowenien keine besondere Beziehung haben, obwohl dort auch der überwiegende Teil des slowenischen Volkes lebt. Tatsache ist, dass das Vereinigte Slowenien heute im 21. Jh. nicht mehr Programm ist. Die Jungen fühlen sich heute in erster Linie als Europäer,…. Überhaupt fühlen sie sich nicht mehr als Opfer, im Gegenteil, selbstbewusst erleben wir wöchentlich immer neue Erfolge und Kraftakte Angehöriger unserer Volksgruppe. Aus dieser Hinsicht sind auch neue Zugänge zur Minderheitenpolitik notwendig,…“ „Der Wunsch nach gegenseitiger Beherrschung in der Geschichte der Kärntner Slowenen hat sowohl der Gemeinschaft selber geschadet als auch der Beziehung zum Mehrheitsvolk…..“ „Jetzt, wo wir vereinheitlicht auftreten, ist es aber für mich unverständlich, dass bestimmte Personen in Slowenien und auch in Kärnten alle drei Organisationen angreifen und die Spaltung anheizen. Offensichtlich wollen sie keine Einigkeit. Nicht zuletzt steigert sich das noch, wenn in den sozialen Medien Hass und schwarze Listen erscheinen.“ In Richtung der Initiative SKUP: „Augenscheinlich geht es der Initiative und gewissen Kräften in Slowenien nicht um Inhalte, sondern um das Hineintragen der Spaltung in unsere Reihen in einem Moment, wo die Organisationen in Einigkeit arbeiten. Die hinterhältigen Angriffe auf den jungen agilen Vorsitzenden des ZSO können ja wirklich nicht die Antwort auf die sowieso schon dünn gesäten engagierten jungen Landsleute in unseren Reihen sein. Mit einer derartigen emotionalisierten Mobilisierung wurde erreicht, dass über soziale Medien persönliche Angriffe, die unmenschlich und strafrechtlich relevant sind, erscheinen. Ist das das sogenannte gemeinsame Ziel?“ „In Bleiburg ist zum Beispiel die Zweisprachigkeit eine Selbstverständlichkeit und Teil der Stärkung des zweisprachigen Raumes. Mit dem Gericht lebt auch die Stadt und die andere Infrastruktur. Deshalb kann ich die Gemeinschaft slowenischer Juristen nicht verstehen, die unsere Gerichte im Austausch gegen Klagenfurt, Völkermarkt und Villach zusperren würden.“
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