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Kultur Land Menschen
Die Kärntner Landsmannschaft
KLM, Bahnhofstraße 26/5, A9010 Klagenfurt, Telefon +43 463 513423-0, e-Mail: office@k-landsmannschaft.at ZVR:168 57 14 77
Kukovica: „Muss ich jetzt meine bisherigen Direktzahlungen seitens der Bank an die Gemeinde einstellen und zu `streiken` beginnen? Wenn ich das nicht machen werde, kann ich den Beinamen `Extremist ` verlieren.“ Leserbrief Kukovicas über die Schretter´s, Strauß´es, Feldner´s (aus Novice, Klagenfurt, Nr. 43, S. 4; 4.12. 2020, Auszugsweise Übersetzung; A.d.Ü.) (Der noch im hohen Alter von 87 Jahren sehr streitbare ehemalige VD bemüht sich auch in diesem Leserbrief die Geschichte vom hervorragenden Zusammenleben der Slowenisch- und Deutschsprachigen im österreichischen Kärnten in Frage zu stellen. Dabei schont er keine Seite. Einige Kostproben daraus. A.d.Ü.) Der slowenischen Sprache droht noch immer die Vertreibung aus Kärnten. In den letzten zehn Jahren hat sich die Art und Weise der Tätigkeit zur Erreichung dieses Zieles verändert und sich den gegebenen Möglichkeiten angepasst. In zahlreichen Bereichen des Alltags ist in der Mehrzahl der zweisprachigen Gemeinden ist die slowenische Sprache amtlich zurückgestellt, nicht benützt, teilweise verachtet und unsichtbar. (Über den Sittersdorfer Bgm. Strauß im Zusammenhang mit einer Gemeindeinformation. A.d.Ü.) Es geht um Phrasen, die er aus einer Rede irgendeines Politikers aufgeklaubt hat. Davon gab es ja anlässlich des 10. Oktobers ja genug. (…) Vor ein paar Wochen bekam ich zwei Rechnungen nur in deutscher Sprache. Muss ich jetzt meine bisherigen Direktzahlungen seitens der Bank an die Gemeinde einstellen und zu `streiken` beginnen? Wenn ich das nicht machen werde, kann ich den Beinamen `Extremist `verlieren. Der Chef der Konsensgruppe Karner erklärte am 10. Oktober in einem TV-Interview, dass Slowenien die Angelegenheit der Anerkennung ihrer deutschen Minderheit in Ordnung bringen müsse. Damit gab auch er der österreichischen Regierung das unkorrekte Argument für das Hinauszögern der Erfüllung des Art. 7; nämlich, wenn ihr nicht, dann aber auch wir nicht. Seine Erklärung bewerte ich als eine unangebrachte und unverantwortlich politische Aussage, die er für die Konsensgruppe an diesem Tag nicht hätte aussprechen dürfen. Die Konsensgruppe soll sich in erster Linie für die Regelung der Angelegenheiten innerhalb der österreichischen Grenzen kümmern. Notwendige Komplizen Diese sorgen für das Alibi der österreichischen Regierung bei der Behandlung von mit dem Artikel 7 verbunden Angelegenheiten. Einige der Unseren machen dies aus mutmaßlich ganz persönlichen Gründen, aus Ehrgeiz und Gehorsamkeit, damit sie nicht in Ungnade fallen. Vor allem die Führung des ZSO hat sich in irgendeinem Labyrinth verloren, findet keinen Ausgang und lehnt sich an den KHD, und noch an jemanden. Die Sturm´s, Jug´s und Ähnliche sind aber mit dem KHD sowieso in freundschaftlichen Beziehungen und werden ihm (Feldner, A.d.Ü.) das sicher nichts übel nehmen. Eine superdiplomatischer Zug. Den Ministern, den Abgeordneten und der Bevölkerung muss man die Situation erklären und die Wahrheit sagen. Nur so wäre es vielleicht möglich, die Verhinderer der wirklichen Versöhnung zum Verstummen zu bringen, bestimmten Politikern das ständige Wiederholen der Behauptung vom hervorragenden Zusammenleben der Slowenisch- und Deutschsprachigen im österreichischen Kärnten und von der am besten unterstützten Minderheit in Europa unmöglich zu machen. Es ist daher notwendig, die Art der Darstellung unserer Vorschläge vollkommen zu verändern. Werden wir das wollen, werden wir dazu in der Lage sein? Unsere Olga (Voglauer, grüne NrAbg.; A. d.Ü.) wird etwas Derartiges alleine nicht zustande bringen, ich bin aber überzeugt, dass sie das begrüßen und helfen würde, vielleicht wäre sie sogar dankbar.“
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