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Kultur Land Menschen
Die Kärntner Landsmannschaft
KLM, Bahnhofstraße 26/5, A9010 Klagenfurt, Telefon +43 463 513423-0, e-Mail: office@k-landsmannschaft.at ZVR:168 57 14 77
(…) Er nehme den Preis in Demut und Dankbarkeit an, sagte der Landeshauptmann. „Das slowenische Wort, die slowenische Kultur sind Kostbarkeiten, die uns verbinden“, so Kaiser. Er versprach, weiterhin Brücken für den Dialog und das Zusammenleben zu bauen. LH Kaiser mit Rizzi-Preis geehrt (Auszugsweise aus: volksgruppen.orf.at/slovenci/meldungen,2.2. 2026) Der Vinzenz Rizzi-Preis wurde am Freitag Landeshauptmann Peter Kaiser (SPÖ) bei einem Festakt im Kärntner Landesarchiv in Klagenfurt/ Celovec verliehen. Der Zentralverband slowenischer Organisationen (ZSO) und der Slowenische Kulturverband (SPZ) würdigten damit Kaisers Engagement um Volksgruppenpolitik und Menschenrechte. Der Preis ist benannt nach dem Humanisten und Priester Vinzenz Rizzi und geht jedes Jahr an Persönlichkeiten, die sich in besonderer Weise für die Rechte der Volksgruppen, für den Schutz demokratischer Werte, sowie für ein respektvolles und zukunftsorientiertes Zusammenleben von Minderheit und Mehrheit einsetzen. Laut Landespressedienst nahm Kaiser den Preis unter Standing Ovations entgegen. Er nehme den Preis in Demut und Dankbarkeit an, sagte der Landeshauptmann. „Das slowenische Wort, die slowenische Kultur sind Kostbarkeiten, die uns verbinden“, so Kaiser. Er versprach, weiterhin Brücken für den Dialog und das Zusammenleben zu bauen. Im dritten Jahrtausend gehe es um den Respekt vor jeder Sprache. Kärnten habe es geschafft, historisch Belastendes, Instrumentalisierendes, ein Gegeneinander zu etwas Verbindendem und Vielfalt zu wandeln. Ein wichtiger Transmissionsriemen sei dabei die Kultur. Die Vergabe des Rizzi-Preises an Kaiser wurde von Augustine Gasser, der stellvertretenden Vorsitzenden des Zentralverbandes slowenischer Organisationen/ Zveza slovenskih organizacij na Koroškem (ZSO) mit seinem Engagement für die Volksgruppenpolitik und Menschenrechte begründet. Von Julija Schellander-Obid, der stellvertretenden Vorsitzenden des Slowenischen Kulturverbandes/ Slovenska prosvetna zveza (SPZ), wurde die Laudatio verlesen, die Ana Blatnik als langjährige Wegbegleiterin Kaisers geschrieben hat. Für Blatnik war es eine wichtige Geste, dass Kaiser bei der Feier am 10. Oktober 2013 Teile seiner Rede auf Slowenisch gesprochen habe: „Das hat es bis dahin noch nie gegeben.“ Haltung und Respekt könne man nicht verordnen, man müsse sie leben und vorleben, hieß es in der Laudatio weiter. Kaiser habe Kärnten deutlich verändert, es sei ein selbstbewusstes, liebens- und lebenswertes Land mitten in Europa. Mehrsprachigkeit werde nunmehr als Bereicherung verstanden. Der Humanist und Priester Vinzenz Rizzi (1816–1856) war literarischer Vorkämpfer des Vormärz und Wegbereiter liberaler Ideen. Sein Appell lautete: „Nicht unterdrückt, sondern erlernt soll die slowenische Sprache werden.“ Bei der Preisverleihung waren seitens der Landespolitik auch LHStv.in Gaby Schaunig, Landtagspräsident Andreas Scherwitzl sowie die Abgeordneten Ruth Feistritzer, Stefan Sandrieser (alle SPÖ) und Franz-Josef Smrtnik (Team Kärnten) anwesend. Für die musikalische Umrahmung der Festveranstaltung sorgten Tonč Feinig und Alexandra Lassnig-Walder.