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Kultur Land Menschen
Die Kärntner Landsmannschaft
KLM, Bahnhofstraße 26/5, A9010 Klagenfurt, Telefon +43 463 513423-0, e-Mail: office@k-landsmannschaft.at ZVR:168 57 14 77
„Ich habe einen Kärntner Anzug und werde ihn auch tragen. Darin sehe ich nichts besonders Fragwürdiges und keinerlei Symbolik. Das ist halt eine Tracht.“ „Entzweiungsversuche muss man von Anfang an einstellen (aus Novice, Klagenfurt; Nr.15, S.4 und 5, 17.4.2026, A.d.ü.) (In einem umfangreichen Interview nimmt der neue Kärntner Landeshauptmann zu zahlreichen Themen des Zusammenlebens in Kärnten Stellung. Manche Aussagen deuten auf eine andere Sichtweise zu wesentlichen Themen hin. A.d.Ü.) „(…) ich habe Wurzeln auch in Tainach und in Neuhaus. Mein Urgroßvater war in den Jahren 1915 oder 1916 Bürgermeister von Leifling.“ „Ja, ich…werde mir sicher (für das Slowenischlernen) Zeit nehmen.“ „Ich wünsche mir sehr, dass wir das erhalten, was nach meinem Gefühl in den letzten zehn Jahren entstanden ist, … Es sorgt mich, dass die Kärntner Slowenen wieder ein politisches Thema werden könnten.“ „Wenn ein Direktor eine Schule nach außen hin vertritt, aber nicht Slowenisch kann, erscheint mir das ziemlich paradox. (…)“ Fellner, der sich mit dem Museum gut auskennt und schon öfter dort war, zur Perschmannangelegenheit und zur Aufklärung der Naziverbrechen: „Oder ob es um Böswilligkeit geht. Das will ich jetzt auch nicht behaupten. Denn die Frage, die für mich noch immer ungelöst erscheint- trotz des sehr guten Berichtes – ist: Warum? Warum? Ich denke, dass wir in diesem Bereich noch viel Platz für eine Verbesserung haben.“ Fellner zur Partisanenthematik: „Wenn die Frage so gestellt ist, dann sage ich klar: Das war ein Widerstand gegen das grausame Naziregime. Das muss man schätzen und würdigen. In dieser Zeit war auch nicht alles Gold was glänzt. Das aber versteht ein Mensch, der sich mit der Vergangenheit beschäftigt. Auch auf der Seite der Partisanen war es nicht immer so, dass sie jeder Bauernhof völlig freiwillig versorgt hätte, sondern sie haben sich bestimmte Dinge auch genommen und Ähnliches. Das dürfen wir nicht leugnen. Das ist ein Teil dessen wie man sich der Vergangenheit stellt – und das in allen Richtungen.“ Fellner zum gewünschten Partisanendenkmal im Stadtzentrum von Klagenfurt: „Ich denke, dass ich dieses Thema noch vertiefend analysieren müsste, dennoch fürchte ich mich, dass dieses Thema zusätzlich die Versuche der Entzweiung anfeuern könnte.“ „Ich habe einen Kärntner Anzug und werde ihn auch tragen. Darin sehe ich nichts besonders Fragwürdiges und keinerlei Symbolik. Das ist halt eine Tracht.“