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Die  Kärntner Landsmannschaft
KLM, Bahnhofstraße 26/5, A9010 Klagenfurt, Telefon +43 463 513423-0, e-Mail: office@k-landsmannschaft.at  ZVR:168 57 14 77
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Janko Krištof : „Was   mit   ihrer   Machtergreifung   bei   uns   mit   uns   slowenischen   Priestern,   mit   den   (gläubigen) Bauern,   Besitzern,   Kulturarbeitern,   Gebildeten….,   die   mit   ihrer   Ideologie   nicht   einverstanden   sein würden,   passieren   würde,   können   wir   nur   erahnen,   wenn   wir   die   Zeugnisablegungen   der   vielen durchlesen,   die   all   die   Grausamkeiten   schon   während   des   Krieges   und   danach   durchlitten   und überlebt haben.“ A.d.Ü: Gar nicht daran zu denken, was mit den deutschen Kärntnern passiert wäre! Leserbrief von Dechant Janko Krištof Zerrissenheit und Schuld (aus Novice, Klagenfurt, Nr. 44, S. 2  ; 17. 11. 2017) (Auszugsweise Übersetzung; A.d.Ü.) Ein   wenig   verstehe   ich   schon   die   enge   ideologische   Sichtweise   der   ehemaligen   kommunistischen   Kämpfer,   die   sich   in Slowenien   noch   immer   fürchten,   dass   ihre   Privilegien   eingeschränkt   werden,   wenn   sie   es   zulassen   würden,   dass   die gesamte   Wahrheit   an   den   Tag   kommen   würde.   Ein   wenig   verstehe   ich   auch   jene,   die   auch   bei   uns   in   Kärnten   noch immer   dieselben   Phrasen   wiederholen,   die   wir   durch   lange   Jahrzehnte   bis   zum   Einsturz   ihres   eindeutigen   Systems hörten.   Dass   aber   unterdessen   über   25   Jahre   der   Demokratie   und   der   Möglichkeit   sich   darüber   zu   informieren,   was während    des    Krieges    und    danach    in    Slowenien    passierte,    vergangen    sind,    rechtfertigt    aber    nicht    mehr    derartige Formulierungen,   wie   sie   z.B.   der   Sekretär   des   ZKP   (Kärntner   Partisanenverband)   bei   der   Gedenkveranstaltung   in Windisch    –    Bleiberg    zum    Ausdruck    brachte.    Auf    slowenischem    Boden    hat    in    der    Kriegszeit    nicht    nur    ein Volksbefreiungskrieg   sondern   unter   seinem   Mantel      auch   eine   blutige   kommunistische   Revolution   stattgefunden.      Dies war   in   der   Tat   der   schlimmste   Anschlag   auf   die   slowenische   Kirche.   Wie   viel   Literatur   ist   dazu   schon   erschienen   und   wie viele   Berichte   über   Gräueltaten   können   wir   über   all   das   lesen!   Ich   bin   mir   dessen   bewusst,   dass      wir   Kärntner   nur   schwer verstehen   können,   was   in   der   Kriegszeit   in   Slowenien   passiert   ist,   weil   wir   bei   uns      nazistische   Scharfrichter   hatten,   die uns   bedroht   und   verfolgt   haben.      In   vielen   Orten   in   Slowenien,   insbesondere   unter   italienischer   Okkupation,   aber   haben im   Namen   der   Revolution      die   Partisanen   bzw.   ihr   Geheimdienst   VOS   dies   und   noch   Schlimmeres   ausgeübt.   Die Menschen   sind      scharenweise   vor   der   Befreiungsfront   und   der   Roten   Armee   geflüchtet,   weil   sie   wussten,   was   sie erwartet. Diese      Menschen   kamen   zu   uns   nach   Kärnten   und   wir   wissen,   was   mit   jenen   passiert   ist,   die   von   den   Engländern   unter     einem Vorwand zurückgeschickt worden sind. (…) Er   (Andrej   Mohar,   Sekretär   des   ZKP,   A.d.Ü.)   sagt   aber   nicht,   dass         diese   Einheit   für   die   Partisanen   nur   so   lange gegolten   hat,   solange   sie   die    Kommunisten   befehligten.   Was   mit   ihrer   Machtergreifung   bei   uns   mit   uns   slowenischen Priestern,    mit    den    (gläubigen)    Bauern,    Besitzern,    Kulturarbeitern,    Gebildeten….,    die    mit    ihrer    Ideologie    nicht einverstanden   sein   würden,   passieren   würde,   können   wir   nur   erahnen,   wenn   wir   die   Zeugnisablegungen   der   vielen durchlesen, die all die Grausamkeiten schon während des Krieges und danach durchlitten und überlebt haben. Wie   gesagt,   in   Slowenien   sind   in   diesen   Jahren   unzählige   Bücher   veröffentlicht   worden.   Es   würde   niemandem      schaden, davon   etwas   zu   lesen.   Offensichtlich   hat   einige   Bücher   der   zweite   Sprecher   der   erwähnten   Veranstaltung,   Mirko   Kozelj, bereits gelesen. Er zählte zu den totalitären Regimen auch den Kommunismus. (…) Unsere   Zerrissenheit   hat   niemand   anderer   als   die   Kommunisten   verursacht.      Die   Kommunisten   haben   unser   Volk   in   eine große   Tragödie   gestoßen   und   noch   heute   sind   sie   nicht   in   der   Lage,      dies   einzusehen   und   zu   bereuen.   Gott   sei   Dank   ist ihre   Schreckensherrschaft   zu   Ende.   Unser   gemeinsames      Bemühen   soll   sein,   dass   die   Wunden   aus   dieser   Zeit   heilen und wir uns um eine Versöhnung bemühen und   zum Wohle des gesamten Volkes erarbeiten, auch mit der Aufklärung.