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Perspektiven der Kärntner Landsmannschaft Die Kärntner Landsmannschaft leistet einen Beitrag zur Kenntnis und zum Verständnis der Kulturen der europäischen Völker auf dem Weg des kulturellen Dialoges.
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Neues bei der KLM:

17. Jänner - Antonius der Einsiedler In der Kirche wurde die Verehrung Heiliger als Prädikat schon sehr früh auf Menschen beschränkt, die in einem besonderen Maß als tugendhaft und glaubensstark galten, gleich den Apostel und den Evangelisten. Der Brauch der Heiligenverehrung geht also bis auf die ersten christlichen Jahrhunderte zurück. Es waren vielfach Märtyrer die man verehrte und um Fürsprache bei Gott anrief. Neben dem Heiligen Anton aus Padua kam in der Vergangenheit auch dem Einsiedler Anton vor allem als Bauernheiliger eine große Bedeutung zu. Wurde ersterer bei Vergesslichkeit und Zerstreutheit, bei Verlust von Gegenständen angerufen so diente Antonius der Einsiedler bei tückischen Krankheiten, derentwegen er vor allem in Spitalskapellen zu finden ist, durch die stete Begleitung eines Schweines, hier auch als Viehheiliger, im Volksmund liebevoll „Sau-Toni“ oder „Fåkntoni“ genannt. Der Legende nach wurde Antonius um die Mitte des 3. christlichen Jahrhunderts in Oberägypten geboren. Nachdem er all seinen Besitz verschenkt hatte, wurde er kompromissloser Einsiedler und Asket. Wegen seiner einfachen Lebensweise fand er zahlreiche Nacheiferer, aus denen später der Antoniterorden entstand. Ein Privileg dieses Ordens war die Schweinehaltung in den Städten. Daher ist, wie bereits beschrieben, das Attribut des Antonius ein Schwein. Antonius gilt als Patron der Ritter, Bauern und Haustiere. Darüber hinaus ist er Schutzpatron der Hirten, Weber, Fleischhauer, Zuckerbäcker und Totengräber. Text und Foto Heimo Schinnerl Abbildung: Friesach Deutschordenskirche, Hochaltar Hlg. Antonius Eremita